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Martin Shukun Götz - preman@online.de  
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Shukun
Zen-Praxis
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Meister

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Shukun  hat das Glück, mit zwei Meistern verbunden zu sein, die beide Schüler von  Kyozan Joshu Sasaki, Roshi im  Mt. Baldy-Zen-Center www.mbzc.org , Kalifornien,waren.  Auch  wenn Shukun von Prabhasa Dharma, Zenji  in der  Vinitarucci-Linie  des Zen autorisiert  wurde, kann er doch  am gemeinsamen Ursprung seiner Lehrer anknüpfen.

Gesshin Myoko Prabhasa Dharma

Gesshin Myoko Prabhasa Dharma1931 in Deutschland geboren, lebte sie die längste Zeit ihres Lebens in Kalifornien. Dort praktizierte sie viele Jahre bei dem japanischen Zen-Meister Joshu Sasaki, welcher sie als Nonne und Lehrerin ordinierte und ihr die Namen Gesshin Myoko gab: Mond-Herz Wunderbares Licht.
1981 begegnete sie dem vietnamesischen Zen-Meister Thich Man Giac. 1985 übertrug er ihr das "Große Dharma Siegel" (Inka) und damit wurde sie Prabhasa Dharma: Glanzvolles Dharma, 45. Matriarchin der vietnamesischen Lam Te (Rinzai) Zen-Linie Vinitarucci.
Von 1980 bis zu ihrem Tod 1999 trainierte die Meisterin Prabhasa Dharma Zen-Übende in den U.S.A. und in Europa. Sie entwickelte eine Form der Zen-Praxis, die nicht an eine bestimmte Kultur oder an ein bestimmtes Land gebunden ist, dennoch bevorzugte sie einige Elemente sowohl des vietnamesischen als auch des japanischen Zen.

"Wie ihr alle wisst, komme ich aus der zen-buddhistischen Tradition. Doch wenn wir uns auf einen spirituellen Weg begeben und ihm die ganze lange Strecke bis zu seinem Ursprung folgen, bis hin zur Wurzel aller Dinge, dann erreichen wir dieselbe Quelle: die Quelle von allem, was ist."

"Das Universum kennt keine Probleme, die Wolken haben keine Probleme, Vögel und Blumen haben keine Probleme. Allein wir menschliche Wesen haben Probleme. Warum? Weil wir DENKEN, wir hätten Probleme. Deshalb ist alles, was zu tun ist, mit dem Denken aufzuhören. Das ist nicht möglich? Versuche es dann einfach nicht! Lass' einfach deine Gedanken vorüberziehen, wie die Wolken über den Himmel ziehen. Sieh sie einfach, lass sie ziehen und verharre bei deinem Atem anstelle des Herumgezerrtwerdens von deinen Empfindungen und Gefühlen. Und wenn du über etwas nachzudenken hast, dann bleibe bei deinen Gedanken. Wenn du isst, dann bleibe bei dem Essen. Denke nicht. Bald wirst du das ‚NUR DIES' verwirklichen, sage dir einfach immer nur ‚NUR DIES, gerade jetzt'."

Mehr über Gesshin Myoko Prabhasa Dharma, Zenji: www.zeninstitute.org


 
   

Herbert Genro Koudela

1924 in Wien geboren, erhielt er eine Berufsausbildung als Grafiker. Er war drei Jahre im Krieg und in der Gefangenschaft und verließ 1948 Österreich zunächst für 1 Jahr um nach Holland zu gehen. Darauf folgten zwei Jahre England und drei Jahre Kanada, von wo er letztlich in die USA als Immigrant einreisen durfte. Er ließ sich für die nächsten 17 Jahre in Philadelphia nieder, wo er auch die Kunst Akademie besuchte und eine Ausbildung als Maler erhielt. Aufträge für Porträts brachten, unter anderem, Zugang zu Millionärskreisen und erstmalig komfortablen Lebensumstände. Seine Erwartungen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wurden auf der materiellen Ebene zum Teil erfüllt, doch blieb sein spiritueller Hunger unerfüllt. Nach Jahren einer Odyssee fand er schließlich seinen Lehrer Kyozan Joshu Sasaki Roshi.
Genro Koudela wurde zum Aussteiger. 1972 verkaufte er sein Haus und entäußerte sich aller materiellen Güter und wurde Schüler von Sasaki Roshi im Mt. Baldy Zen Center. Ein Jahr später erhielt er die Mönchsweihe und zwei Jahre darauf die Priesterweihe (Osho). Von 1977 bis 1979 leitete er ein Zen Zentrum in New Mexico, von wo er nach Österreich zurückkehrte, um seinen alten Vater zu pflegen. Als dieser nach fünf Jahren starb, konnte Genro gegen seine ursprüngliche Absicht nicht mehr nach USA zurückkehren, da er inzwischen eine eigene Wiener Zen Gruppe, den Bodhidharma Zendo, leitete und in den Pionierarbeiten der Österreichischen Buddhisten fest eingebettet war. Er war Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft von 1987 – 2001 und ist deren Ehrenpräsident auf Lebenszeit. Von Kyozan Joshu Sasaki, Roshi erhielt er die Autorisierung zur Lehre, auch zur Anleitung der Koan-Praxis. 2010 verstarb Genro Osho im Alter von 86 Jahren.

Wenn wir sorgfältig auf die Aktivität unseres Atems schauen, erkennen wir vor allem, dass diese einzige Aktivität in Wirklichkeit aus zwei gegensätzlichen Bewegungen oder Phasen besteht wie ein Pendel oder eine Wippe. Doch am Ende jeder dieser Phasen (Ausdehnung oder Zusammenziehen) gibt es einen Augenblick der Stille, einen „Ruhepunkt“, bevor die Bewegung in die gegensätzliche Richtung wechselt. Diesem Ruhepunkt sollten wir große Beachtung schenken. Er ist das, was Joshu, Roshi „absoluten Zustand“, „wahre Liebe“, „ursprünglichen Zustand“ und „Null“ genannt hat.

Zen lehrt uns, dass die zehntausend Dinge aus dem ursprünglichen Zustand des Null kommen. Der gewöhnliche Geist sowie physische Manifestationen erscheinen so, als würden sie aus sich selbst heraus existieren, geschieden von anderen Formen, uns selbst eingeschlossen. Wir sind in der Illusion von „ich bin“ eingefangen. Dies ist natürlich ein Trugschluss und die Quelle von dukkha (Leiden). Üben wir uns darin, auf die natürliche Aktivität des Atmens zu achten, dann werden wir staunen, was sich uns offenbart und auf diese Weise unsere Praxis vertiefen.

mehr über Genro, Osho: www.bodhidharmazendo.net

 

 

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